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MATT LONG: Immer auf dem Sprung

November 18, 2018

Reise-Blogger, Autor und Fotograf, vor gut acht Jahren startete Matt Long sein Magazin LandLopers.com. Und seit sechs Jahren ist es sein Beruf geworden, die Welt zu erkunden und selbst aus verstecktesten Ecken zu berichten. Zuhause ist in Washington D.C.

 

Mit LandLopers.com veränderte sich 2010 sein Leben komplett. Sein Alltag war ihm zu fade und die Kreativität blieb vollkommen auf der Strecke. Und da er seit jeher gerne reiste, entschied er sich ein Reise-Blog zu starten, wo er seine persönlichen Erfahrungen mit anderen teilen konnte. Allerdings hatte er nicht damit gerechnet, dass LandLopers.com gleich so einschlagen würde und er in kürzester Zeit Follower ohne Ende bekommen würde.

 

 

Das Giller Magazin freut sich für Matt Long und traf ihn auf seiner Stipviste in München.

 

 

 

Erst einmal willkommen in München, was hat Sie denn hier am meisten überrascht?

Matt Long: "Ganz ehrlich, ich habe mich bewusst abseits der klassischen Touristenpfade bewegt und war über die gastronomische Vielfalt sehr angetan. Ob nun Cafés, Restaurants oder Bars, die Zeit war leider viel zu kurz, aber die verschiedenen Foodtrends, die gerade so angesagt sind, so wie im "Drunken Dragon", fand ich spannend und faszinierend."

 

Was waren Ihre bisher größten Enttäuschungen?

Matt Long: "Grundsätzlich ist es für mich immer wieder äußerst frustrierend, wenn ich betrogen werde. Zum Glück ist es mir noch nicht so oft passiert. Nicht desto trotz fühle ich mich danach immer wieder wie ein Anfänger in Sachen Reisen."

 

Ihre Reisen sind ja auch immer kulinarische Abenteuer in gewisser Hinsicht. Was sind denn weltweit Ihre Top-Ten-Restaurants, die Sie unseren Lesern empfehlen können?

Matt Long: "Auch wenn die Kulinarik nicht immer im Focus steht, so ist sie doch ein wichtiger Aspekt. Aber ich möchte jetzt keine einzelnen Restaurants aufzählen, sondern lieber die Städte empfehlen, wo ich die lokale Küche sehr genossen habe: Bologna, Barcelona, Macao, Bangkok, Mumbai, München, Lyon, Santiago de Chile, Hong Kong und Bogota."

 

 

Nichts desto trotz, was war Ihr außergewöhnlichstes Kulinarik-Erlebnis?

Matt Long: "Ganz unbestritten das Privileg Gast eines 17-Gänge-Menü zu sein im legendären Sternetempel El Celler Can Roca. Die Chefs Jordi, Joan und Josep, die Roca-Brüder servierten ein kulinarisches Luncherlebnis, was ich gar nicht richtig mit Worten beschreiben kann. Es war einfach gigantisch und ich werde mich ein Leben lang an jeden Bissen erinnern können."

 

 

 

So viel zum Thema "Essen", aber wie sieht es mit den Hotels aus, haben Sie da besondere Favoriten?

Matt Long: "Dies Frage kann ich eigentlich gar nicht beantworten, aber da wären das Fogo Island Inn, das Ritz-Carlton in Hong Kong, das Le Meridien auf Bora Bora und natürlich das Morpheus in Macaco."

 

Als Weltreisender sind die Kosten sicherlich auch ein wichtiger Faktor, welches war bisher Ihre kostspieligste Reise?

Matt Long: "Ganz klar meine Antarktis-Reise. Es war nicht nur der bisher teuerste Ausflug meines Lebens, nein sie wird auch für immer und ewig in meinem Gedächtnis einen festen Platz haben. Diese ganze Natur, es war einfach einzigartig und ich hoffe, dass ich eines Tages nochmals zurückkehren kann." 

 

Und wie sehen Ihre Reiseplanungen für die nächsten Monate aus?

Matt Long: "Belfast, Manchester, Amsterdam, South Carolina, Mexico and California."

 

Zu guter Letzt hier noch einige Tipps aus Washington D.C., der aktuellen Heimatstadt von Matt Long.

 

Gastronomie – Die kulinarische Szene hat sich in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt. Meine persönlichen Favoriten: Medium Rare, Ted’s Bulletin, Moby Dick and the Evening Star Café.

 

 

 

Sightseeing D.C. ist geradezu für Sehenswürdigkeiten gebaut worden. Es gibt einfach zuviel, was man sich anschauen könnte. Aber verpassen sollte man auf keinen Fall The Smithsonian Institution Museums, die Nationalen Monuments und die zahlreichen ausgedehnten Grünanlagen.

 

Shopping – Ganz ehrlich, ich bin nicht so der große Shopper, doch ein Abstecher ins nahe Virgina, zum Tysons Corner Center, einem riesigen Shopping Areal, ist durchaus lohnend.

 

 Außergewöhnliche Orte und Plätze – Das National Building Museum zählt zu meinen absoluten Lieblingsspot in Washington D.C.. Ein echt schrulliger Ort mit fantastischen saisonalen Ausstellungen. Unbedingt erwähnenswert sind auch The Newseum und das historischen Georgetown, der Stadtteile, wo auch die Universität zuhause ist.

 

„No Gos“ in Washington D.C. – Dazu nur soviel: D.C. ist in vier Quadranten eingeteilt und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im nördwestlichen Quadranten.

 

 

 

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