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Salzburg: Zwischen Weihnachtsidyll und gelebtem Brauchtum

November 13, 2017

Zur Adventzeit strahlt die Mozartstadt mit ihren zahlreichen Weihnachtsmärkten in besonderem Glanz. Der Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz zählt mit seinem Angebot an Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten zu den beliebtesten Christkindlmärkten. Das Salzburger Adventsingen sowie unzählige Brauchtumsveranstaltungen sorgen für reichlich Kultur.

 

In malerischer Kulisse, zu Füßen der Festung, lockt der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz jährlich über eine Million Besucher in die Mozartstadt. Die stimmungsvoll drapierten Nadelbäume und der hell leuchtende Girlandenhimmel setzen die rund 100 Verkaufsstände, die täglich geöffnet sind, vorweihnachtlich in Szene. Seit der Einführung des Christkindlmarktes im Jahr 1491 liegt der Schwerpunkt der angebotenen Waren auf dem regionalen Kunsthandwerk: Von Floristik über Holzspielzeug bis hin zu Seifen und Keramikanfertigungen gibt es für jeden Geschmack das passende Geschenk.

Unter dem Motto „Kinderlächeln“ legen die Veranstalter vom 23. November bis 26. Dezember 2017 den Fokus auf die kleinen Gäste. Neben Kinderlesungen, Modelleisenbahn, Krippenpfad und dem „Jungen Turmblasen“ können die jüngsten Besucher ihre Wünsche dem Christkind zuflüstern oder dem Nikolaus und seinem Krampus die Hand schütteln. Kulinarische Genüsse gibt es in der Lebkuchenbackstube, in der Jung und Alt selbst Lebkuchen verzieren können. Wochentags ab 17.00 Uhr und am Wochenende ab 15.00 Uhr treten internationale Chöre und Kindergruppen vor dem Dom auf und unterstreichen mit ihren Gesängen und Liedern die vorweihnachtliche Stimmung.

 

Im Süden der Stadt Salzburg lockt der Hellbrunner Adventzauber (23. November bis 24. Dezember 2017) mit seinem überdimensional großen Adventkalender, den liebevoll dekorierten Handwerksbuden und Christbäumen sowie einem acht Meter großen Weihnachtsengel im Schlosspark. Vor allem das Kinderprogramm lässt keine Wünsche offen: Von Ponyreiten über Backen in der Kinderbackstube bis hin zu einem Streichelzoo ist für jedes Alter das passende Highlight dabei. Zahlreiche Krampusläufe mit Maskenausstellungen sowie ein Rauhnachtslauf zur Wintersonnenwende machen das Salzburger Brauchtum am Hellbrunner Adventzauber lebendig.

 

1946 erschuf Tobi Reiser d. Ä. mit dem Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ein neues Musikgenre, welches als Vorbild für zahlreiche „Adventsingen“ im deutschsprachigen Raum gilt. Obwohl rund 36.000 begeisterte Gäste aus 38 Ländern der Welt jährlich die Kulturveranstaltung besuchen, strahlt sie in ihrer vornehmen Zurückhaltung dennoch eine besondere Intimität aus. Alpenländische Weisen und Bräuche sind ebenso fixer Bestandteil des Programms wie szenische Botschaften. Im Mittelpunkt des adventlichen Spektakels steht die Weihnachtsgeschichte, die jedes Jahr aus einer anderen Perspektive beleuchtet wird. 2017 trägt das Salzburger Adventsingen (1. bis 17. Dezember 2017) den Titel „Der blinde Hirte“.

 

Fotocredits: © Tourismus Salzburg GmbH, © Neumayr, © Schloss Hellbrunn

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